European Film Gateway – Das Zeitalter des ungarischen Stummfilms
Bis zum 25. September präsentiert der Mucsarnok Palace in Budapest die Ausstellung „European Film Gateway – The age of Hungarian Sielent Film”, in dem eine Auswahl an Stummfilmen, Fotografien, Plakaten und eine Spezialsammlung des Kinonationalarchivs gezeigt wird, die zum European Film Gateway beitragen.

Die Ausstellung basiert auf einem Projekt, das im September 2008 unter Beteiligung von 12 Ländern, die 20 cinematografische Archive beisteuern konnten. für das European Film Gateway begonnen mit dem Ziel das kulturell, filmische Erbe Europas zu organisieren. Der Prozess des Sammelns und Digitalisierens der Film, fotografischen Archive und der Konservierung der Plakate hatte man sich eine große Aufgabe gestellt, 790.000 Stücke zu digitalisieren von denen 1.200 Plakate vom Beginn des 20. Jahrhundert bis 1990 sind. Die Besucher können sich auch via Multimedia durch die Ausstellung arbeiten, so gibt es beispielsweise 200 Stunden Filmmaterial aus dem Studio von Balálzs Béla zu sehen.
In der Ausstellung kann man auch die umgesetzten Untersuchungen rund um die Welt des Stummfilms kennen lernen, obwohl viele Filme verloren gegangen sind und die einzige Form der Rekonstruktion besteht durch die Schnipsel der Tagespresse, publizierten Fotografin der Künstler und alles anderem was über diese Produktion gedruckt wurde.
Man kann hier auch seltene Filmarbeiten sehen, wie die Stummfilme von Anayember oder „Der Mann aus gold“ inszeniert von Sandor Korda nach dem Drehbuch von Lászlo Vajda aus dem Jahre 1918. Dieser Film markiert wegen der interessanten Inszenierung hinsichtlich der schauspielerischen Arbeit einen Meilenstein in der ungarischen Cinematografie bildet. Korda schaffte es, einer der prominentesten Männer der britischen Filmindustrie zu werden und bis zu dem Punkt zu kommen, an dem er von Queen Elisabeth den Ritterschlag erhielt, als Dank für seinen Einsatz während des zweiten Weltkrieges.
Der bürgerliche Name Sandor Kordas war Alexander. Er wurde 1893 in Ungarn als Sohn einer jüdischen Familie geboren und arbeitet in seiner Jugend als Journalist. Er nahm aktiv an der Bildung der sozialistischen Republik Ungarns teil. Ab 1932 lebte er in London und realisierte von hier aus Filme in verschiedenen europäischen Ländern sowie den Vereinigten Staaten.
Ein anderer Stummfilm, der konserviert wurde und nun ausgestellt werden kann ist „Éjszaka“ von Utolsó oder „Gestern Nacht“ des ungarischen Regisseurs Jenő Janovics. Janovics wurde 1872 geboren und war Mitglied der Cineastengruppe in Transsilvanien. Er arbeitet als Regisseur, Drehbuchautor und als Schauspiel in den Stummfilmen und inszenierte während der 20er Jahre 30 Filme, die ohne Ausnahme vom Publikum bejubelt wurden.
«Aphrodite » des ungarischen Regisseurs Alfréd Deésy ist ein weiterer Film, der in die Stummfilmzeit gehört und der in dieser Ausstellung zugänglich gemacht wird. Dieser Film lief 1918. Deésy wurde 1877 geboren und arbeitete bis zu seinem Tod 1961 für das Kino. Er war Regisseur, Drehbuchautor sowie einer der verehrtesten Schauspieler Ungarns. Seine Filme waren berühmt für die Darstellung einfacher Dinge, immer mit einer entscheidenden, melodramatischen Aufladung, die bei dem Publikum großen Anklang fanden.
Für mehr Informationen:
http://www.mucsarnok.hu/new_site/index.php?lang=en&t=586&curmenu=103
Nancy Guzman
Wenn sie den Stummfilm mögen, ist diese Ausstellung die ideal. So kann man die appartments in Budapest genießen und diese Ausstellung besuchen, in der man Neues über das Kino lernen kann und über alles, was damit in Verbindung steht.
Übersetzt: Mara Maroske







September 14th, 2011 at 9:29 am
Magst du Stummfilme und #Retro Kinoplakate, der Mucsarnok Palace in #Budapest stellt den European #Film Gateway aus http://t.co/V9opUJm
September 14th, 2011 at 12:00 pm
Die Műcsarnok – Kunsthalle #Budapest präsentiert noch bis 25. September im Rahmen des European Film Gateway eine… http://t.co/kyKvvuw