József Szolnoki “Die Homöopathische Realität“
Bis zum 31. November wird im Museum Ernst in Budapest die interessante Ausstellung “Die Homöopathische Realität“ des ungarischen Konzeptkünstlers József Készman gezeigt. Die Schau ergründet das Transitorische und die Wandel, Aspekte die das ungarische Kollektivgedächtnis durch die großen und starken Veränderungen der letzten 20 Jahre geprägt haben.

Die Ausstellung erforscht dies anhand dieses Wortes, das einen Typus der Medizin bezeichnet hinsichtlich der sozialen und politischen Gesellschaft Ungarns. Homöopathie ist ein Terminus der sich aus dem griechischen „homois“, was soviel wie „gleich“ bedeutet und „pátozs“, was „Leid“ oder „Schmerz“ bedeutet, zusammensetzt. Die Homöopathie basiert auf der Heilung von Krankheiten durch eine Substanz die der ähnelt, die die Krankheit ausgelöst hat. Sie hat einen ganzheitlichen Ansatz und behandelt sowohl den Körper wie die Psyche. Verschiedene Thesen diskutieren diese allopathissche Medizin, vor allem weil ihre Prinzipien so verlaufen, dass der Patient die Konzentration der Substanz mit Wasser verdünnt und so eine stärkere Wirkung erzielt.
Das Werk József Készman basiert auf dieser Logik und er sucht das Verständnis ähnlich wie bei der wahren Homöopathie zu fördern. Seine Arbeit beschäftigt sich der Bestätigung kultureller Einflüssen und Beziehungen die bei der Untersuchung des Publikums helfen, in der traumhafte Elemente ergründet werden, die durch seine Bilder in der Videokunst aufleuchten.
József Szolnoki, auch bekannt also Szokó ist ein wichtiger ungarischer Künstler, der im Multimediabereich arbeitet. Zur Zeit lebt er in Köln und ist Mitglieder des ungarischen Kunstteams Kaos Camping.
In seiner Arbeit vermittelt er uns seine Kindheit, diese wichtige Etappe seines Lebens die ihn stark geprägt hat. Sein Angstgefühl zu erklären wie er in einer Woche erster Komunikant und junger Pionier der Partei wurde. Verwirrung und Angst ist es, was sich durch seine Fragen über die Koexistenz der verschiedenen ideologischen Systeme in der Seele der Menschen und dem Geist ausdrückt.
Szolnoki sucht die Essenz und das Mysterium in der Identität, in seiner Arbeit “Die Homöopathische Realität“ sieht er die ungarische Gesellschaft wie einen Körper der alle seine Bindungen mit dem hergeleiteten Leid, das aus den kulturellen Einflüssen die durch die Wandel des 20. Jahrhunderts entstanden sind, verstärkt hat und die letztlich die Gründe für das Entstehen dieser Identitäten sind.
Wie in der Homöopathie schlägt Szolnoki vor, dass man das Schlechte auskurieren kann, wenn man die Substanz verdünnt wieder einimpft, so dass die Gesundheit wieder hergestellt werden kann und zwar die der Seele der Gesellschaft. Diese Arbeit setzt sich grundlegend mit sozialer Schmerz und Angst auseinander in der die Erinnerung eine wichtige Rolle spielt und dem Betrachter den Geist Ungarns vorführt.
Eine große konzeptuelle Herausforderung die Szolniki hier leistet. Er konstruiert und dekonstruiert die formale Sprache um seinen ästhetischen Anspruch zu statuieren, der vielen Verschlüsselungen hinsichtlich der politischen Kunst erliegt.
Für mehr Informationen: http://www.mucsarnok.hu/new_site/index.php?lang=en&t=590&curmenu=106
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Übersetzt: Mara Maroske








October 28th, 2011 at 10:23 am
Konzeptkünstler József Szolnoki stellt bis 13. Nov ‚Die Homöopathische Realität‘ in #Budapest aus http://t.co/cYNglyPf #Kunst
October 28th, 2011 at 5:02 pm
Konzeptkünstler József Szolnoki stellt bis 13. Nov ‚Die Homöopathische Realität‘ in #Budapest aus http://t.co/cYNglyPf #Kunst