Herbstfestival in Budapest
Der Herbst ist in der Regel eine Zeit des Jahres der man in der Regel nicht viel Aufmerksamkeit schenkt. Das heißt, im Sommer gibt es die Hitze, im Winter die Kälte und den Schnee und somit wenig Möglichkeiten, rauszugehen. Der Frühling und der Herbst sind die Übergänge von einem Extrem ins andere. Aber der Herbst verspricht angenehme Tage, wo die Hitze runtergeht. Im Herbst kann man lange Spaziergänge machen, Fahrradfahren, auf Terrassen Kaffee trinken, oder eine Zigarette rauchen, während man den Blättern beim fallen zusieht. Das Aroma der Straßen verändert sich, der Verkehr wird ruhiger, und wenn du in einer Stadt wie Budapest lebst, verringert sich die Menge an Touristen und es wird einfach angenehmer.

Budapest ist nicht mit Orten wie Paris, London, New York oder Berlin zu vergleichen, die im Sommer voller Touristen sind. Der Sommer in New York ist sehr unangenehm – wegen der Touristen vor allem, die die Stadt unsicher machen. Der Eifelurm in Paris füllt sich mit Menschenschlangen, die vor der Themse drängeln sich die Leute, um ein Foto zu schießen. Aber Budapest bleibt trotz der Menschenmassen irgendwie ruhig. Stell dir vor im Herbst durch ihre Straßen zu spazieren, die Schönheit der Menschen Ungarns kennenzulernen, das ungarische Essen und das angenehme Herbstwetter zu genießen.
Ein anderer Grund, um im Herbst nach Budapest zu reisen, ist das Herbstfestival, das jedes Jahr in der Stadt stattfindet. In diesen Tagen gibt es eine Unmenge an Optionen um die Kunst, Musik, Fotografie, Skulptur und Tanz kennenzulernen, sowie die Mode und Neue Medien. Es gibt auch Ausstellungen und Filmvorführungen, sodass dies ein Festival ist, dass für jeden etwas bietet. Mehr Information unter der Website des Festivals. http://www.fesztivalvaros.hu/
Alexa Ray
Miete appartments in Budapest und entdecke die Wunder dieser Stadt im Herbst, sowie ihr schillerndes Kulturleben, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Verpasse nicht diese Gelegenheit, denn im Herbst sind die Flüge überdies viel günstiger als zu Saisonzeiten. Ein magischer Herbst in Budapest nur für dich.
Ãbersetzt: Heloise Battista
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Museum für angewandte Künste in Budapest
Ein Reisender, der Appartments in Budapest mietet und durch ihre Straßen spazieren geht, wird sicherlich von den unzähligen Bauten im Art Nouveau Stil beeindruckt sein. Es kann zum Beispiel sein, dass er beim Kreuzen der Üllol Allee bei der Nummer 33 stehen bleiben muss, vor diesem unglaublichen Gebäude des letzten Jahrhunderts, auf dem eine ungewöhnliche Kuppel prangt.

Es ist quasi unmöglich sich nicht magisch von der Schönheit dieses Gebäudes angezogen zu fühlen, im dann im Inneren fest zu stellen, dass es sich hierbei um das Museum für angewandte Künste handelt, einem der interessantesten ebäude von Ödon Lechner ( 1845 – 1914), dem Vater der modernen Architektur Ungarns, und Hauptfigur in der Entwicklung dieser wie auch des ungarischen Designs.
Ziel Lechners war es eine neue Ära für die Kunst einzuläuten, und sich so vom in Europa zu der Zeit gängigen Historizismus abzuwenden. Tatsache ist, dass die Stadt scheinbar dafür vorbereitet zu sein schien. Denn trotz des wichtigen Einflusses aus Wien und der Sezessionsbewegung, war Budapest damals die modernste Stadt des österreichisch-ungarischen Reiches.
Dem zum trotz, obwohl Lechner und andere ungarische Künstler mit die Bewegung des Art Nouveau mit großer Aufmerksamkeit verfolgten, wurde diese sogar von vielen ihrer Fürsprecher als fremdes Phänomen wahrgenommen.
Deshalb war es so wichtig die Art Nouveau ins Zentrum der ungarischen Kultur zu stellen, was in vielen anderen Ländern auf unterschiedliche Art und Weise erreiht wurde. Das Museum der angewandten Künste in Budapest ist ein perfektes Bespiel für dieses Unterfangen und spiegelt das Interesse Lechners für die neuen Techniken und konstruktiven Materialien wider, so wie dem Kristall, dem Eisen und traditionellen Formsprachen, die dem Art Nouveau glichen. Ziel des Ganzen war es eine neue Formsprache zu entwickeln, die die primitive Folklorekunst mit der französischen Raffinesse vereinten.
Und wie so oft bei großen Projekten besetzte Lechner das Museum mit Ornamenten, die eine Verbindung zur ungarischen Vergangenheit herstellten, ohne aber dabei modernste Techniken zu ignorieren, was ihn zu einem Pionier der europäischen Architektur machte.
Paul Oilzum
Übersetzt von: Heloise Battista
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