Bizottsag Film Club in Budapest

Bis zum 13. Dezember stellt das Mucsarnok Museum ein Zyklus des ungarischen Kinos der 80er Jahre. Die Aufführungen, die jeden Dienstag im Museum stattfinden, haben zu Ziel eine filmgeschichtliche Periode zu erinnern, in der ein Schnitt mit dem klassischen Kino nachzuweisen ist, der vom sozialen Realismus geprägt worden war, obwohl auch hier noch die russische Avantgarde präsent ist, wo jedes Bild ein Kunstwerk ist.

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Die Geschichte Ungarns ist von tragischen Begebenheiten geprägt, und die dem Kino als Stoff gedient haben. Und so ist die Filmgeschichte sehr breit. Man muss sich nur die Filmgeschichte Ungarns anschauen, um sich dessen bewusst zu werden, dass die Kultur dieses Landes sich vor dem Hintergrund der Widrigkeiten etabliert hat, was nicht verhinderte, dass aus ihr große Künstler, Musiker und eine reiche Filmkultur hervorgingen.

Ab den 70er Jahren spaltet sich das ungarische Kino in zwei Strömungen; eine, die vom Formalismus geprägt wurde und eine andere, die sich an der Realität orientiert. In beiden Fällen ist der Einfluss des russischen Films eindeutig, der der Fotografie eine wichtige Rolle, und somit dem Kino als Kunst, zuschreibt.

Einer der Autoren, denen eine bedeutende Rolle zukam, ist der Regisseur des Films Extase. András Kovacs, Filmemacher und Drehbuchautor, der zwischen 1961 und 1996 ca. 30 Filme drehte. Er war 1876 geladener Regisseur und Jurymitglied des Filmfestivals in Cannes. Kovács nimmt die russische Filmtheorie, um eins der existenziellen Konflikte des Individuums zu untersuchen.

Ein weiterer großer Regisseur ist Janós Xantus mit seinem Film Rockterito von 1988. Xantus schaffte 1981 mit Mephisto den internationalen Durchbruch, der ihm einen Oscar, 8 weitere Preise und eine Nominierung einbrachte. Die Geschichte handelt in den 30er Jahren in Deutschland, wo ein Schauspieler sich ungeachtet der politischen Situation, nur auf seine Kunst konzentriert. Als die Nazis die Macht ergreifen, sieht er die Möglichkeit, um Propaganda für das Dritte Reich zu machen. Er etabliert sich als einer der bekannteste deutschen Schauspieler, während seine Freunde verschwinden.

Der Filmemacher und Journalist Victor Kubiszyn und sein Film von 1989 Arnyekszagad sind Teil dieser Schau, mit einer Dramaturgie über seine Libelingsthemen, die sich zwischen persönlichen Konflikten und der Welt situieren, wo die Realität und die Irrealität dasselbe sind.

Neben diesen Filmen wird auch Zeit von Andas Monroy, Me Babe von 1993 von Peter Reich, und Die Autokontrolle von Laszlo fe Lugossy von 1988 präsentiert.

Mehr Information unter: http://www.mucsarnok.hu/new_site/index.php?lang=en&t=597&curmenu=109

 

Nancy Guzman Only-apartments AuthorNancy Guzman

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Heloise Battista Only-apartments TranslatorÜbersetzt: Heloise Battista
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