Vajdahunyadavar Summer Music

Vom 12. Juli bis zum 9. August lässt Budapest eins der ersehntesten Feste unter Einwohnern und Touristen aufleben, und zwar das Vajdahunyadaver Summer Music Festival von Budapest, das im Schloss Vajdahunyadavar stattfindet und ein interessantes Programm aus Klassik, Swing Klezmer und Zigeneuermusik anbietet.

Vajdahunyadvar Festival

Die Konzerte finden Montags und Donnerstags ab 20.30 statt. Die Preise liegen zwischen 10 und 20 Euro, je nach Programm. Dieses Jahr bietet das Programm ein Konzert für Geige von Beethoven, Brahms, Mozart, Vivaldi, Strauss, Tchaikovsky, Barockmusk, zeitgenössischen Klezmer, und Zigeunermusik.

Die Musik gehört zur ungarischen Kultur. Man muss nur den romantischen Komponisten und virtuosen Klavierspieler Franz Liszt erinnern, oder den Pianisten, Komponisten und Gründer der Ethnomusik Béla Bartók – zwei große Künstler, die diese Kultur zu bieten hat.

Der Ursprung des Geschmacks für diese Art von Musik ist eng mit dem Zigeunervolk verbunden, und so kann man die Ungarischen Rhapsodien von Liszt zwischen 1847 und 1885 entdecken. Die Ungarischen Rhapsodien sind 19 Werke für Klavier, von denen es auch Versionen für Orchester und Duettegibt, in denen Liszt die Musikskalen, die Sprünge zwischen den Tonlagen, die absolute Freiheit seiner Musik und seine Fähigkeit, sie zu empfinden, untersucht, mit dem Ziel seine Noten zu komponieren.

Béla Bartók ist eine der wichtigsten Figuren der zeitgenössischen Musik und der bekannteste Ungar. Bártok befreit sich von der Romantik und nimmt die Musiktöne, um damit einen rudimentären Phonograf zu entwickeln. Später untersucht er ausgbiebig slawische, rumänische, arabischerund türkische Musik, die er in seine Kompositionen einbaut.

Dann gibt es noch Zoltán Kodály, einer der interessantesten Musiker Ungarns. Seine Musik entwickelte sich vom Postromantizismus hin zu einer Suche nach neuen Tonlagen in der regionalen Musik Ungarns und Rumäniens, die er in die Komplexität seiner Kompositionen einfließen lässt. Er arbeitete neben Bartók an der Untersuchung der traditionellen Musik, und brachte über 100.000 Lieder zusammen. 1907 arbeitet er an der Akademie Franz Liszt als Professor für Musiktheorie und Komposition.

Diese großen Männer der universellen Musik repräsentieren die besondere Sensibilität der Ungarn und werden im Geiste diesen Sommer dabei sein, wenn die besten Musiker nach Budapest kommen. Beispielsweise das Fugata und Orquesta, unter der Regie von Balázs Alpár mit Veronika Harcza und Miklós Szenthelyi.

Auch wird das Kammerorchester und die Virtuosen Ungarn unter der Regie vom Geiger Miklós Szenthely mit László Nyari, Mako Brigitta und Tünde Makó Vivaldi interpretieren.

Mehr Information unter: http://www.vajdahunyad.hu/english.asp

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Musik ist immer eine großartige Therapie, die den Geist erhellt. Aus diesem Grund lohnt es sich appartments in Budapest zu mieten, um dieses traditionelle und außergewöhnliche Festival zu erleben.

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Franz Liszt in Budapest

Das Museum „Palace of Arts” in Budapest präsentiert noch bis zum 31. Dezember die Ausstellung „The Many Faces of Liszt” und reiht sich damit in die Feierlichkeiten anlässlich des 200jährigen Geburtstages des ungarischen Musikers Franz Liszt ein. Die Exposition beschreibt das Leben und die Reisen Liszts anhand von Fotografien und einer interaktiven Landkarte, die von der Moholy-Nagy-Universität für Kunsthandwerk entworfen wurde. Die Fotografien sowie weiteres Archivmaterial wurden vom Nationalarchiv zur Verfügung gestellt.

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Franz Liszt wurde am 22. Oktober 1811 in Raiding geboren, damaliges ungarisches Kronland des Kaisertums Österreich. Er nahm zunächst bei seinem Vater Pianounterricht und führte dies später als Schüler von Karl Czerny in Wien fort, wo er auch bei dem Italiener Antonio Salieri Komposition studierte. Im Jahre 1823 zog er mit seiner Familie nach Paris und begann seine Karriere als Musiker und Konzertpianist. Während seiner Zeit in Paris nahm er weiterhin Unterricht in Komposition bei Ferdinando Paer, der seinerzeit sehr berühmt für seine italienischen Opern war, sowie bei dem Theoretiker und Komponisten Antonín Reicha.

Seine Virtuosität in der Musik, vor allem aber auf dem Piano, machten Liszt zu einem der bedeutendsten Konzertspieler Europas des 19. Jahrhunderts. Sein Talent auf dem Piano und die Qualität seiner Interpretationen sollten ihn neue und fortschrittlichere Klänge erschaffen lassen, wodurch er schlussendlich einen Wandel in der klassischen Musik und ihrer Interpretation herbeiführte.

In seiner Eigenschaft als Komponist galt er als der Herausragendste der so genannten Neudeutschen Schule und komponierte eine Vielzahl an Stücken wie zum Beispiel Rhapsodien und Konzerte für das Piano. Seine Kompositionen sollten die Musik des 20. Jahrhunderts nachhaltig beeinflussen.

Aber Liszt war nicht nur Pianist, Komponist und Dirigent, er unterrichtete ebenfalls mehr als vierhundert Schüler. Er komponierte insgesamt nahezu 350 Werke, schrieb acht Textwerke selbst oder wirkte bei ihrer Erstellung mit, ganz zu schweigen von seiner Korrespondenz mit Musikern und Künstlern seiner Epoche. Er erstellte etwa 200 Paraphrasen und Transkriptionen anderer Pianokomponisten.

Liszt galt als einer der innovativsten Musiker des 19. Jahrhunderts, was er durch die Kreation komplexer nuancierter Akkorde bewies, welche die Kritiker seiner Zeit aufgrund des Bruches mit den musikalischen Traditionen sehr überraschten. Zu diesem Zweck widmete er sich mit seiner Technik der thematischen Variationen der Erforschung neuer musikalischer Wege. So zum Beispiel in der Klaviersonate in h-Moll aus dem Jahre 1853, in der man die Wandlung der einfachen Noten zu Beginn hin zur kraftvollen Klangstärke des Werkes beobachten kann. Diese Technik sollte sich auf sehr radikale Art und Weise auf die Arbeiten von Wagner und Strauss auswirken. Seine Pianokompositionen verlangten nach einer diffizilen Technik, welche diesem Instrument eine völlig neue Klangvielfalt verlieh.

All diese Eigenschaften seiner Werke machten Liszt zu einem der begehrtesten Musikvirtuosen jener Epoche, worauf sich auch die Ausstellung stützt, welche sich in die Ehrungen eines der wichtigsten Männer in der Geschichte Ungarns einreiht.

Für mehr Informationen http://mupa.hu/en/program/the-many-faces-of-liszt-photo-exhibition-2011-10-08_10-00-elocsarnok

 

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Die Musik eignet sich wunderbar dafür, unserer Sinne zu stimulieren, also mieten Sie appartments in Budapest und erleben Sie diese Hommage an einen der wichtigsten ungarischen Musikvirtuosen des 19. Jahrhunderts im Palace of Arts.

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