Sándor Hollán in Budapest

Bis zum 5. Februar zeigt das Museum für Schöne Künste in Budapest die interessante Ausstellung des ungarischen Malers Sándor Hollán „Der Weg des Baumes“. Die Ausstellung ist eine Hommage an die Arbeit des Künstlers, die die natur nimmt, um über sie die Komplexität der Existenz in Malerei und grafischem Design auszudrücken.

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Zusammen mit circa 100 Werken des Künstlers, unter denen sich große Meisterwerke befinden, zeigt das Museum einen Querschnitt durch das Werk Sándor Hollán, um die Einflüsse und Wechsel, die der Künstler während seiner Arbeit durchgemacht hat, zu zeigen. Es ist eine Entdeckungsreise durch die Geschichte, womit sich die Ausstellung auf interessante Weise an die ungarische Kunst annähert.

Sándor Hollán wurde 1933 in Budapest geboren. Er begann während seiner Jugend als Autodidakt zu malen. 1955 erhielt er sein Diplom für Malerei in einem Ungarn, das durch den Tod Stalins und die Schwächung des pro sowjetischen Regimes gerade begann aus den Fugen zu geraten. 1956 kam es zu der großen Studentendemonstration, die in Unterdrückung und Verschärfung der Restriktionen endete, Gründe, die seine Familie auf die Liste der Bürger wandern ließ, die den Autoritäten wenig vertrauenswürdig erschien. Vor diesem Hintergrund, gingen ungefähr 200.000 Menschen ins Exil und Sándor Hollán siedelte nach Paris über, um Malerei an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts zu studieren. Darauf folgte ein Studium der grafischen Künste an der l’École Nationale Supérieure des Arts Décoratifs.

Sándor Hollán, genauso meisterhafter Maler wie Grafiker, hat die Natur gewählt, um den komplexen, existenziellen Gefühlen Platz zu bieten, wie schon Van Gogh, Paul Cézanne und andere, die auf diesem Weg ihre inneren Welten ausgestellt haben. Es ist die Natur, die der Arbeit ihre Kraft gibt. In ihr kann man die Wandel sehen, die er ausführt, in einem Spiel aus Farben und Schatten mit dem er uns in die Landschaften seiner gefühlten Welt einführt.

Seine interessante Erforschung von Künstlern verschiedener Epochen, mit dem Ziel einen eigenen Weg zu gehen, hat ihn in eine eifrige und perfektionistische Person verwandelt, die immer auf der Suche nach einer künstlerischen Ausdrucksmöglichkeit ist, die ihn dahin geführt hat, dieses perfekte Werk zu erreichen, so wie es die Natur ist, wo die Farben, die Textur und die Formen eine unwiederholbare Harmonie erschaffen.

Die beständige Suche nach neuen Erfahrungen und Stimuli, die es ihm ermöglichen, sich der Kunst von einer anderen Perspektive aus zu nähern, führten ihn 1984 dazu einen kleinen Verlag in Südfrankreich zu eröffnen, wo er seine Sommer verbrachte. Dieser Verlag hat sich in den Ort verwandelt, wo er Illustrationen, die vom Wort ausgehen schuf, bis hin zur Abstraktion, wie bei den Umsetzungen der Bücher des Poeten und Philosophen Yves Bonnefoy.

Ohne Zweifel ist die Kenntnis des Werks Sándor Hollán ein Vergnügen für die Sinne und eine Treffen mit einer ästhetischen Herausforderung, die den Zuschauer gefangen nimmt.

Für mehr Informationen: http://www.szepmuveszeti.hu/web/guest/articleview?mi_layout_id=29.30&mi_article_id=993

Nancy Guzman Only-apartments AuthorNancy Guzman

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Mara Maroske Only-apartments TranslatorÜbersetzt: Mara Maroske