Crosstalk: Festival für Videokunst in Budapest
Die Videokunst ist heute eine der meist verwendeten künstlerischen Ausdrucksformen. Seit den ersten Experimenten, die in Ende der 60er und Anfang der 70er von Leuten wie Nam June Punk, Andy Warhol und Fred Forest gemacht wurden, war der Videogebrauch eine Stütze und hat außerdem als umbestrittener Katalysator von Bildern und Auflösung, Farbtexturen und Figuren in Bewegung gedient, also Einkehrhafen dafür, dass der Klang größere Relevanz in Galerien und Museen gewann, verknüpft mit dem Bild, und sich so in einen unentbehrlichen Teil in Performances, Installationen und Ausstellungen verwandelt hat. Und es ist klar, auch wenn Kino und Fernsehen als bedeutende Sender bereits Klang und Bild verbunden hatten, gab das Video andererseits jedem Benutzer einer Kamera, welch Kamera auch immer, genug Potential sich in einen Schöpfer einer visuellen und klanghaften Realität zu verwandeln, die Möglichkeit eine Geschichte zu erzählen oder eine Geschichte zu verändern. Die Wahrnehmungserfahrung des Videos ist ganz anders. Es ist nicht Kino oder Film, sondern einfach Video!

So liegt die demokratische Zusammenkunft mit dem Video darin den Rest der Möglichkeiten, die es besaß und besitzt, zu verstehen. Heutzutage sind wir alle potentielle Videokünstler, angefangen bei Webcams, Computern und Webseiten. Der Benutzer in dieser Epoche ist nicht passiv und soll es auch nicht sein. Erst vor Kurzem konnten wir über YouTube bei friedlichen politischen Bewegungen in veschiedenen Ländern dabei sein, dank Aufnahmen, die fast zu Echtzeit ins Internet gestellt wurden und die Öffentlichkeit informierten mit der Absicht aktuelkle Informationen zu liefern und vorallem, dem Wunsch es „teilen“ zu wollen, was an sich schon Bilder, Klang, Video und Kunst ist. Es ist interessant zu erkennen, dass in den ersten experimentellen Erfahrungen mit dem Video auch die Wurzeln für Videospiele, digitaler Animation, 3D, heutiger Werbung und Pornografie liegen.
Und so verteilt sich Information in der Welt mit jedem Mal schneller und genauer. Was wir in den sozialen Netzwerken „teilen“ nennen ist einem Ansteckungsprozess ähnlich, in der Information keinen Halt mache und ihren Lauf nimmt. Die Videokunst mit all ihrem Potential und der Tradition, die sie darstellt, hat in den letzten 20 Jahren dazu beigetragen bessere Kommunikationsplatformen zu kreieren und zu lieber, von der Experimentalität bishin zu der Entwicklung besserer Methoden der Informationslieferung im Internet. Die Kultur der Videokunst ist bemerkenswert, kommt begleitet in der gleichen Art von Elektronikklängen, der digitalen Neugier und den Massenmedien. All dieses Phänomene, Diskussionen und Projektionen des besten der Videokunst in Europa, wirst du auf dem Crosstalk Festival für Videokunst in Budapest finden, was im Juli stattfindet. Für mehr Information über die Veranstaltung, wie Programm und Vorstellung: http://crosstalk.hu/
Alexa Ray
Nichts ist besser als appartments in Budapest zu mieten und mehr vom besten in europäischer Videokunst kennenzulernen. Außerdem wirst du eine wundervolle Zeit in einer Stadt voller Geschichte und Schönheit verbringen. Die Kunst ist immer die beste Entschuldigung, um neue Freunde und Probleme kennenzulernen.
Übersetzt: Miss Moci
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