Marcell Nemes in Budapest

Bis zum 19. Februar 2012 zeigt das Kunstmuseum in Budapest die Ausstellung El Greco ti Rippl-Rónai, welche die Sammlung von Marcell Jánoshalmi Nemes präsentiert. Mit dieser Schau soll dem Mäzenatentum des Sammlers ungarischer Kunst, der sich in der Kunstwelt zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einer Legende entwickelt hat, Tribut gezollt werden.

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Die Ausstellung wurde El Greco to Rippl-Rónai genannt, da dieser Titel die Vielseitigkeit der Werke aus dieser wichtigen Sammlung verbildlicht. Dafür wurden 120 Objekte ausgewählt, unter denen sich Werke großer italienischer und Holländischer Meister, Werke ungarischer Künstler, Tongefässe, mittelalterliche Skulpturen und weitere Arbeiten der dekorativen Künste verschiedener Epochen befinden, außerdem Kataloge und Dokumente aus dem Besitz von Nemes.

Marcell Jánoshalmi Nemes wurde 1866 in Jánoshalma, Ungarn geboren. Seine Entwicklung hin zu einem der größten Mäzenen und Sammler von Ungarn und ganz Europa ist eine Geschichte voller Spekulationen. Dies führte dazu, daß seine Figur zu einer der kontroversesten seiner Epoche und gleichzeitig zur Legende wurde. Denn er setzte darauf, junge ungarische und internationale Künstler zu fördern, indem er ihre Arbeiten kaufte und sie dadurch ihre Studien fortführen konnten.

Zu seinen Lebzeiten schenkte er viele Werke seiner Sammlung, wie das wertvolle Werk von El Greco Büßende Maria Magdalena und das Ferenc Rákózi Portrait von Ádám Mányoki, das als eines der wichtigsten und wertvollsten Werke angesehen wurde, ein Juwel der ungarischen Kunst. Beide sind Teil der Sammlung, die er dem Kunstmuseum in Budapest schenkte.

Seine Großzügigkeit blieb nicht nur auf sein eigenes Land beschränkt, viele Institutionen wie Museen in München, Berlin, das Louvre und der Prado erhielten Schenkungen, außerdem zahlreiche ungarische Institutionen wie das Museum angewandter Kunst. Außerdem trug er zu der Gründung der Fotogalerie Kecskemét bei, welche im Jahre 1911 achtzig Werke aus seiner Privatsammlung über ungarische Malerei erhielt.

Auf dieser Besonderheit Nemes beruhend, besteht die Ausstellung aus Werken seiner Sammlung in verschiedenen nationalen und internationalen Museen, so wie auch Teilen seiner Sammlung, die sich heute in Händen von Privatsammlern befinden. Hiermit wird versucht, die Vielseitigkeit der Sammlung und seinen visionäres Blick auf die Kunst und die Idee der Bewahrung für zukünftige Generationen hervorzuheben.

In der Ausstellung können Werke wichtiger ungarischer Künstler des 19. Und 20. Jahrhunderts bewundert werden, unter ihnen sind die Arbeiten von József Rippl-Rónai, Mihály Munkácsy, Pál Szinyei Merse, Károly Ferenczy, János Vaszary, Béla Uitz, und Károly Kernstok.

József Rippl-Rónai wurde 1861 in Kaposvár, Ungarn geboren. Er studierte Pharmakologie und besuchte später die Kunstakademie in München um Malerei zu studieren. Danach zog er nach Paris um bei Munkácsy zu studieren. Unter seinen großen Werken sind My Grandmother und das Portrait des großen ungarischen Pianisten Zdenka Ticharich.

Für mehr Information: http://www.szepmuveszeti.hu/web/guest/articleview?mi_layout_id=29.30&mi_article_id=964

 

 

 

 

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Es ist immer angenehm einige Tage verdienter Erholung in appartments in Budapest zu verbringen, einer Stadt voller Romantik, Kunst, Geschichte und kulinarischer Angebote auf höchstem Niveau. Deshalb und aus vielen Gründen mehr solltest du gleich buchen und den Jahresbeginn 2012 dort genießen, um mit positiver Energie in das neue Jahr zu starten.

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Taiwan Calling

Genau, Taiwan in Budapest. Und wie kommt es dazu? Das Ludwig Museum für zeitgenössische Kunst präsentiert uns eine Ausstellung unter dem Titel „Taiwan Calling – Elusive Island“. In dieser bisher größten Ausstellung zeitgenössischer Kunst aus Taiwan wird nun das Beste des Landes gezeigt. Und dieser Trend, dass erhöhtes Interesse für Kunst aus Lateinamerika und Asien zeigt, ist sehr willkommen. Früher als „Exotismus“ abgestempelt, wird dieser Kunst heute den ihr gebührenden Raum zugesprochen. „Political correctness“, wenn ihr mich fragt, und Geld, viel Geld.

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Die Ausstellung wird jedoch mit der Mucsarnok Kunsthalle geteilt. So werden nun 25 Künstler auf beide Museen verteilt, und präsentieren uns so interessante Sujets der taiwanesischen Kunst. Thematisch liegt der Hauptaugenmerk auf Identität, Geschichte, Politik, Ethik, Gesellschaft, Kultur und das Nationalbewusstsein, die unter dem radikalen Wandel der taiwanesischen Gesellschaft neue Züge angenommen haben.

Die Taiwanesen distanzieren sich so von China und stellen dem ihr eigenes, neues Nationalbewusstsein entgegen. Aber gibt es nicht auch in jeder Suche nach Nationalbewusstsein oft das Problem das Nationalismus und Faschismus? Buff, besser fang ich nicht damit an, sondern gehe lieber ans Eingemachte, nämlich die Ausstellung. In Ihr werden wir Installationen und Videokunst zu sehen bekommen. Einige Namen, die dann auf Facebook „mögen“ kannst sind: Cheng-Ta Yu, Chien-Chi Chang, Yu-CHin Tseng, Hsiao-Lan Fan, Yong-Ning Tzeng, Charwei Tsai, Mia Wen-Hsuan Liu….

 

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Heloise Battista Only-apartments TranslatorÜbersetzt von: Heloise Battista
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