Leben in Budapest (Teil II)
Das Herz Europas. Mit dieser Metapher wird man immer wieder konfrontiert, wenn man sich in die ungarische Hauptstadt begibt. Es gibt viele Ecken, die es zu entdecken gilt zwischen Asphalt, Fluss und dem Grün. Egal was man sich aussucht, die fünf Sinne sollten immer mit dabei sein, wenn man diese einzigartige Landschaft entdeckt.

Wenn wir und den Corso entlang bewegen und dann Richtung Donau schlendern, können wir in Ruhe am Ufer entlang gehen, an den großen Barockgebäuden, den gotischen und romanischen Bauten und dann auch an denen klassischen Ursprungs. Die Perle der Donau birgt zauberhafte Fleckchen. Einer von ihnen ist die Fischerbastei, ein Befestigungsanlage, die wundervolle Ausblicke zu bieten hat und von der man auf Pest im Westen der Donau scheuen kann. Genießen sie diesen signifikanten Ort von dem vor allem auch der Blick auf die beleuchtete Stadt wunderschön ist.
Schönheit kann man hier auch klanglich genießen – dafür sollte man sich in die Oper von Budapest begeben. Sie ist ganz wunderbar ausgestattet und man kann entweder eine Führung mache, um sich das Gebäude anzusehen oder sich für das Gesamtvergnügen entscheiden und einen Besuch der Oper oder des Balletts planen. Das sollte nicht allzu schwierig sein, denn es gibt täglich Aufführungen.
Budapest wurde von sieben Stämmen gegründet, die von den Römern im Jahr 896 niedergeschlagen wurden und wenn man heute eine Runde über den Boulevard Andrássy dreht kommt man an den Heldenplatz, der den Anführern dieser sieben Gründungsväter gewidmet ist.
Die Farben finden sich in Form des zentralen Marktes, des größten der ganzen Stadt. Hier kommen viele Touristen her und es ergibt sich ein lockeres und fröhliches Ambiente. Samstags ist ein guter Tag, um hierher zu gehen.
Um all die Schönheiten der Donauperle zu sehen, sollte man sich an einen Punkt in der Stadt begeben, in die Zitadelle, die von den Habsburgern 1854 errichtet wurde. Das ist ein altes Verteidigungsgebäude, das heute eine für den Tourismus interessante Zone darstellt. In dieser Zitadelle hat man ebenfalls einen hervorragenden Blick auf die gesamte Stadt.
Die Eleganz von Budapest erreicht in der Erlesenheit seiner Cafés und Konditoreien ihren Höhepunkt. Traditionell ist diese Stadt voller emblematischer Cafés, die sich in Gebäuden befinden, die selbst vollwertige Kunstwerke sind. So sollte man sich die Konditorei Gerbaud ansehen, die 1858 gegründet wurde und hier Kaffee und Torte genießen. Diese Konditorei ist wahrscheinlich die berühmteste ganz Ungarns.
Aber auch ein Besuch im Central Café lohnt sich, eine gute Art den Tag abzurunden. Das Ambiente ist entspannt und locker und man kann sich in den Sesseln niederlassen, in denen einst Schriftsteller, Künstler und Intellektuellen saßen.
Während ein paar Tage können sie die Verwandlung von Budapest in eine Stadt der Träume nachvollziehen, mit Überraschungen an jeder Ecke – mieten sie ein Wohnungen von Privat in Budapest und genießen sie diese Tage zu einem günstigen Preis.
Die Oper in Budapest
Die Budapester Oper befindet sich in der Andrássy Straße und wurde durch den Österreich-ungarischen Kaiser Franz Joseph I. finanziert, dessen einzige Bedingung zu ihrem Bau war, dass das Gebäude nicht größer als die Oper in Wien werden würde. Sie wurde von dem ungarischen Architekten Mikós Ybl entworfen und zwischen 1875 und 1884 unter großen Erwartungen errichtet.

Schließlich wurde die Oper am 27. September 1884 und unter Anwesenheit des Kaisers Franz Joseph I. mit viel Prunk und großen Feierlichkeiten eingeweiht. Unerwarteterweise endete diese Veranstaltung in einem kleinen Skandal als die Menschenmassen, die sich draußen versammelt hatten, versuchten, die Sicherheitsbarrieren zu stürmen, um das Gebäude von Innen zu bewundern. Auch wenn sie nicht zu den größten Opernhäusern der Welt gehört, so wird sie doch als eines der schönsten und mit der besten Akustik der Welt ausgestatteten Häuser angesehen. Darin wird sie nur von der La Scala in Mailand und dem Palais Garnier in Paris übertroffen.
Das Gebäude im Neorenaissance-Stil beinhaltet auch Elemente des Barock. Die Hauptfassade ist von den Statuen weltbekannter Komponisten wie Mozart, Verdi oder Beethoven gesäumt. Vor dem Gebäude steht eine Statue von Ferenc Erkel, dem Komponisten der ungarischen Nationalhymne und ersten Musikalischen Leiters der Oper. Eine weitere Statue zeigt den bekanntesten ungarischen Komponisten Franz Liszt. Im Haupteingang findet man gusseiserne Lampen und zwei imponierende Sphinxen aus Stein.
Im Inneren trifft man auf eine beeindruckende Einganghalle mit einer großen, doppelten Marmortreppe und grauen Säulen, welche die Bögen stützen. Drei Stockwerke bieten fast 1300 Personen Platz und sind verziert mit Malereien und Skulpturen großer ungarischer Künstler wie Bertalan Székely, Mór Than und Károly Lotz. Unter der Decke kann man einige imposante Fresken bewundern, die den Olymp repräsentieren und das Werk von Károly Lotz sind. In der Mitte der Halle befindet sich das absolute Schmuckstück: der spektakuläre Kronleuchter.
Auf der Bühne der Oper standen schon Künstler wie Renée Fleming, Cecilia Bartoli, Montserrat Caballé, Placido Domingo, Luciano Pavarotti, José Cura, Thomas Hampson und Juan Diego Flórez und ungarische Künstler wie Éva Marton, Ilona Tokody, Andrea Rost, Dénes Gulyás, Attila Fekete und Gábor Bretz.
Um dieses beeindruckende Gebäude zu besichtigen gibt es zwei Möglichkeiten: eine Führung oder ein Besuch einer der Vorstellungen. Die Führungen finden täglich um 15:00 und 16:00 statt und man kommt an allen Rängen und Logen vorbei. Außerdem gibt es viele interessante Informationen und einige kuriose Geschichten zu hören. Die Führungen sind auf Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Ungarisch und dauern zirka 45 Minuten. Der Preis dafür liegt bei 2800 Forint (10 €), 1400 Forint (5 €) für Studenten und für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei.
Die andere Möglichkeit ist der Besuch einer der Opern- oder Ballett-Vorstellungen, die im Laufe der Saison von September bis Juni stattfinden. Fast jeden Tag gibt es Programm und der Eintritt ist sehr erschwinglich, er kann pro Person zwischen 2 und 50 € kosten. Die preiswertesten Eintritte bieten war keine allzu gute Sicht, aber trotzdem lohnt es sich auch auf diese Weise die Budapester Oper in all ihrer Pracht zu bewundern.
Und selbst wenn du kein großer Opernfan bist, ist ein Besuch dieses berühmten Musiktempels ein Pflichttermin, wenn man einige Tage in Appartments in Budapest verbringt.
Frühlingsfestival für Musik in Budapest
Nach einem insgesamt harten Winter bedeutet die Rückkehr des Frühlings die Rückkehr in die Straßen, das Genießen der Sonne und auch dass man sich aufs neue in die Natur begibt, draußen isst, einen Spaziergang macht, in ein Café geht. Dieser Winter war ohne Zweifel härter als der letzte Vielleicht liegt es an der globalen Erwärmung, dass die Jahreszeiten von Mal zu Mal intensiver und instabiler werden, mit klimatischen Wandeln, die Kältewellen oder Winde mit einschließen, Stürme und andere Phänomene. Es ist schlußendlich das Jahr 2012 und das Ende der Welt naht? Die menschliche Spezies und die Millionen Erfindungen seiner Kulturen drehen sich immer um die Apokalypse: diese Verzahnung die uns so dicht an den Tod bringt, die die Zerstörung der Erde als einen Akt der Summe aus egoistischen Verhalten erschienen lässt, als ein Ergebnis der immer stärker werdenden Konsumgesellschaft. Religionen und Unternehmen oder Religionen die Unternehmen sind oder Unternehmen die Religionen sind machen alles das Gleiche – sie machen uns Angst mit diesen Ideen, die möglicherweise falsch sind, die uns vom Hier und Jetzt abspalten, von dem momentanen Geschehen und der beständigen Veränderung.

Der Frühling ist das Sinnbild für Verjüngung, die Wiedergeburt, das neue Leben und das Licht. Natürlich ist all das mit der Rückkehr des Grün an den trockenen und kahlen Bäumen verbunden, der Rückkehr der Blumen und Vögel in den Patios und Gärten, kein anderes Bild hält so gut für die Assoziation mit der Liebe, der Fruchtbarkeit, der Essenz des Lebens an sich her. So wurden viele Bücher und Gedichte über den Frühling geschrieben, die zuviel wären, um sie aufzuzählen oder sie zu besprechen oder alle zu lesen. Auf die gleiche Art ist die Verbindung des Frühlings mit der Musik zu verstehen, die so intensiv wie je ist. Der Prozess des Erschaffens von Musik kann in einer starken Dunkelheit im Innern einer Person den Ausgang nehmen, die plötzlich in Melodien und Rhythmen ihren Ausgang findet und in tausenden neuen Formen immer wieder und wieder ersteht – da macht uns menschlicher und natürlich macht es uns aufmerksamer auf die Schönheit des menschlichen Seins.
Den Widersprüchen unserer Zeit zum Trotz, kann die Kunst und natürlich vor allem die Musik, uns unsere Spezie wieder entdecken lasen, ihre Zukunft und die immense Möglichkeit des Wechsels, den sie repräsentiert, und immer die Conditio Humana. Und das alles im Frühling und dann noch in einer so poetischen Stadt wie Budapest, die sie auf den ersten Blick gefangen hält.
Da Festival des Frühlings in Budapest ist einer der besten Gründe, um diese wunderbare Stadt zu besuchen, in einem jugendlichen Klima bei dem man die beste zeitgenössische Musik Europas kennen lernen kennen: Klassik, Oper, Jazz und Folk. Und das an einigen der wichtigsten Orten der Stadt: in Kirchen, dem Palast der Künste, dem Tahlia Theater und anderen. Für mehr Informationen, besuchen sie die Webseite: http://www.btf.hu/
Mieten sie appartments in Budapest und genießen sie dieses wichtige Festival der Musik im Frühling. Budapest und seine diversen kulturellen Reichtümer erwarten sie , ohne Zweifel eine der interessantesten Städte des heutigen Europa.
Musikfestival in Budapest
In der Regel sind Sommerfestivals wahrlich kein Vergnügen. Man reist nicht nur umher, man muss auf dieses und jenes achten, sondern wenn du Lust auf ein Festival hast, triffst du in der Regel Leute, die so sind wie du, die auf dieses und jenes achten, die Spaß haben wollen, aber da alle dasselbe wollen ist man irgendwann etwas angenervt, gelangweilt oder verliert das Interesse an der Musik. Das Angebot an Sommerfestivals ist meistens auch riesig. Es ist egal, um welche Musikrichtung es sich handelt, in der Regel spielen vielmehr die Größe dieser Megaevents eine Rolle, die sehr hohe Eintrittspreise verlangen.

Und leider Gottes, entgeht dem Markt auch gar nichts. Man hofft, dass zumindest die Musiker davon profitieren, dass so viel Geld mit Festivals gemacht wird, vor allem in Europa. Aber das Interessante ist, dass, trotz all dieser Probleme, Städte wie Budapest neue Angebote für Tourismus aus dem Ärmel ziehen. Obwohl diese etwas klassischer und traditionell sind, auf Oper oder Volksmusik spezialisiert sind, ist das Budafest oder das Musikfestival eine interessante Option, wenn du noch nicht entschlossen hast, wo du den Sommer verbringen wirst. Denk doch einmal nach: alles hinter dir zu lassen, was im Sommer lästig ist und die schönsten Bauten wie Kirchen und Theater aus der Nähe zu betrachten. Hast du schon mal ein Konzert in einer Kirche besucht? Der Sound hier ist mit nichts vergleichbar. Ein wahrhaft unvergessliches Erlebnis.
Im Sommer gibt man viel Geld aus, natürlich hängt auch viel davon ab, welche Transportmittel du benutzt, wie du dich ernährst und so weiter. Aber es gibt nichts Besseres als in einer Stadt zu wohnen, zumindest für vier oder sechs Wochen, um sie wirklich und wahrhaftig kennenzulernen. Das Budafest ist eine gute Ausrede, um den Sommer in Budapest zu verbringen. Wenn du auf Klassik stehst, und dich für Architektur interessierst, dann ist dies das Richtige für dich. Hier mehr Information: http://www.budafest.hu/
Alexa Ray
Es gibt keine bessere Option als appartments in Budapest zu mieten und die Sommertage und das Beste der Klassik zu erleben.
Übersetzt: Heloise Battista
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Carmina Burana auf dem Summer Festival in Budapest
Am 22. Juli präsentiert das Budapest Summer Festival, das jedes Jahr auf der Insel Margarita auf der Donau stattfindet, Carmina Burana. Dieses Tanzspektakel wird auf einer Bühne voller Magie stattfinden, auf der ein kolossales Bühnenbild in Harmonie mit der Natur steht.

Dieses Spektakel wird vom Choreographen Tomas Juronics in Zusammenarbeit mit Szegedi Kortárs vom Szeged Ballet geführt. Das Orchester Budafoki Donhányi und der Chor werden unter der Regieführung vom Direktor Hollerung Gàbor in Zusammenarbeit mit einigen der besten Tänzern ein unvergessliches Spektakel bieten.
Wie jedes Jahr bietet das Budapest Summer Festival ein Programm, das für jede Altersklassen gedacht ist. Ein Open Air Festival, das jedes Wochenende ein interessantes Programm bietet und zwar bis August.
Unter den interessantesten Programmpunkten für diesen Sommer findet man einige Jazzkonzerte der besten Bands Europas, Konzerte von Liszt, neu aufgelegt. Auch Les Miserables und viele andere Musicals sind Teil des interessanten Programms.
Carmina Burana ist eine Sammlung con Gesängen, die sich der Lebenslust und der Leiebslust widmen, und so als satirische Antwort auf die die religiösen und sozialen Konventionen des 12. Und 13. Jahrhunderts angesehen werden müssen. 1935 schrieb Carl Orff einige Kompositionen als Begleitung für die Gedichte.
Carmina Burana ist Teil der Kantanten-Trilogie „trionfi“, die af lateinischen Texten basieren, für die Orff 25 Gedichte aussuchte, die er musikalisch untermalte und so organisierte, dass sie ein Stück ergaben. Man sagt, dass Orff einige Töne und Rhythmen von „Die Hochzeiten“ von Stravinsky nahm, oder dass dieses Stück zumindest als Inspiration für Carmina Burana herhielt.
Die erste Aufführung von Carmina Burana fand 1937 statt, ein Jahr nachdem sie fertiggestellt wurde. Ihr Erfolg machte aus Orff zu einem der Lieblingskünstler der Nazis, so sehr, dass sie ihn mit der Musik für „Ein Sommernachtstraum“ beauftragten, nachdem die Musik von Felix Mendelssohn verboten wurde.
Die Beziehung zwischen Orff und dem Naziregime gab Anlass für eine hitzige Debatte über die musikalischen Charakteristiken und die von ihm auserwählten Texte in Carmina Burana, die im Vorwurf kulminierte, das Stück weise rassistische Elemente auf.
In der Nachkriegszeit nahm sich die Kommision für die Entnazifizierung Deutschlands Orff vor, so dasss er kurz davor stand, die Rechte an Carmina Burana zu verlieren. Trotz seiner Zusammenarbeit mit den Nazis wurde Orff von den amerikanischen Autoritäten entlassen und wurde sogar als anti-nationalsozialistisch exkulpiert.
Mehr Information unter: http://eng.szabadter.hu/programmes2011/488-22nd-july-friday–carmina-burana-0830-pm.htm
Nancy Guzman
Um eine Woche auf der Insel Margarita auf der Donau im Juli zu verbringen, musst du nur appartments in Budapest mieten, und einige der interessantesten Konzerte des Sommers erleben.
Übersetzt: Heloise Battista
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