Károly Markó in Budapest

Die Ungarische Nationalgalerie stellt das Werk von Károly Markó, dem ungarischen Malers des XIX Jahrhunderts in der Ausstellung From Myth to Image aus, die noch bis zum 2 Oktober geöffnet ist. Die durch Hessky Orsolya, Bellák Gábor und Drago Zoltán kuratierte Ausstellung, ist das Produkt der Kooperation zwischen Museen von Barcelona, Wien, Bratislava, Prag und Kopenhagen, außerdem von öffentlichen und privaten Sammlungen, die dem Museum einige Werke von hohem Wert zur Verfügung gestellt haben.

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Die Ausstellung behandelt das Werk von Markó in seiner reiferen Phase, als er seinen eigenen Stil durch seine künstlerische Erfahrung in Italien etabliert hatte und sich definitiv der zeitgenössischen europäischen Malerei zuwendete.

Károly Markó, auch bekannt als „der Ältere“ wurde 1791 in Leutschau, der heutigen Slowakei geboren. Er studierte auf der Kunstakademie in Wien und der Akademie in Rom, wo er sich durch diese Ausbildung zu einem der außergewöhnlichsten Künstler der Landschaftsmalerei entwickelte. Seine Meisterhaftigkeit ging über die Grenzen  Europas hinaus, er wird von Experten als den Erfinder der ungarischen Schule für Malerei und außerdem als einer der einflussreichsten und bedeutenden Künstler angesehen.

Der Mode der Zeit folgend, verbrachte Markó einen großen Teil seines Lebens in Italien, ein Ort der viele europäische Künstler durch die Entwicklung der Künste vor Ort anzog. Durch die Wertschätzung seiner Arbeit wurde er zum Mitglied der Akademie in Florenz, Venedig und Arezzo ernannt, wo er eine Schule hinterließ, die seinen kompositorischen, thematischen Linien und seinem Umgang mit Licht folgte.

Durch seine exquisite Arbeit mit Licht, Farbe und Komposition wurde er als Meister der Landschaftsmalerei eingeladen, Vorlesungen auf der Akademie von San Carlos in Mexiko zu halten. Trotz des verlockenden Angebots entschied er sich dafür, die Einladung seinem Schüler Landesio weiterzugeben, welcher die von Markó erhaltene Ausbildung in seiner Malereiklasse weitergab.

Die Malerei von Markó nimmt Szenarien mit mythologischen oder religiösen Landschaften als Vorwand, um die Aufmerksamkeit auf die Landschaft selbst zu lenken und dort zu fixieren. Diese präsentiert sich in Panoramen, welche sich durch warme Lichter und Naturdetails auszeichnen.

Der Einfluss von Markó auf die Maler seiner Zeit war ungeheuer groß. Der Umgang mit Licht und die Komposition in seinen Landschaftsbildern machen aus seinem Werk eines der interessantesten des XIX Jahrhunderts, soweit, dass er durch Landesio seinen Namen unter jenen Malern hinterließ, welche die römische Landschaft auf das Valle de Mexiko und seine Vulkane übersetzten, so wie es die Erben dieser langjährigen Tradition machten.

Visegrád ist eines der bekanntesten Bilder von Markó, denn es fängt auf beeindruckende Weise die Lichtstimmung der Berglandschaft ein, welche sich an den ungarischen Donauufern befindet. Die Malerei wird als Symbol für die Kultur der Region angesehen und reproduziert authentisch die spezielle Topografie dieses Ortes.

Für mehr Information:

http://www.mng.hu/en/exhibitions/marko_nyito_en

 

 

 

Nancy Guzman Only-apartments AuthorNancy Guzman

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Grete Tal Only-apartments TranslatorÜbersetzt: Grete Tal
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