Taiwan Calling
Genau, Taiwan in Budapest. Und wie kommt es dazu? Das Ludwig Museum für zeitgenössische Kunst präsentiert uns eine Ausstellung unter dem Titel „Taiwan Calling – Elusive Island“. In dieser bisher größten Ausstellung zeitgenössischer Kunst aus Taiwan wird nun das Beste des Landes gezeigt. Und dieser Trend, dass erhöhtes Interesse für Kunst aus Lateinamerika und Asien zeigt, ist sehr willkommen. Früher als „Exotismus“ abgestempelt, wird dieser Kunst heute den ihr gebührenden Raum zugesprochen. „Political correctness“, wenn ihr mich fragt, und Geld, viel Geld.

Die Ausstellung wird jedoch mit der Mucsarnok Kunsthalle geteilt. So werden nun 25 Künstler auf beide Museen verteilt, und präsentieren uns so interessante Sujets der taiwanesischen Kunst. Thematisch liegt der Hauptaugenmerk auf Identität, Geschichte, Politik, Ethik, Gesellschaft, Kultur und das Nationalbewusstsein, die unter dem radikalen Wandel der taiwanesischen Gesellschaft neue Züge angenommen haben.
Die Taiwanesen distanzieren sich so von China und stellen dem ihr eigenes, neues Nationalbewusstsein entgegen. Aber gibt es nicht auch in jeder Suche nach Nationalbewusstsein oft das Problem das Nationalismus und Faschismus? Buff, besser fang ich nicht damit an, sondern gehe lieber ans Eingemachte, nämlich die Ausstellung. In Ihr werden wir Installationen und Videokunst zu sehen bekommen. Einige Namen, die dann auf Facebook „mögen“ kannst sind: Cheng-Ta Yu, Chien-Chi Chang, Yu-CHin Tseng, Hsiao-Lan Fan, Yong-Ning Tzeng, Charwei Tsai, Mia Wen-Hsuan Liu….
SISTER RAY
Am Besten ist, du mietest appartments in Budapest und schaust dir die taiwanesische Kunst von Nahem an – schöne Ungarinnen mit inbegriffen.
Übersetzt von: Heloise Battista
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February 16th, 2011 at 9:26 am
Taiwan Calling http://t.co/dLT4NyL