Vampire, mehr als nur TV Stars
Vampire waren noch nie so im Trend wie heutzutage. Die hohe Beliebtheit haben sie vor allem Büchern wie „Twilight“, Serien wie „True Blood“ oder Filmen wie „Jennifer’s Body“ mit Megan Fox zu verdanken. Tausende Teenies träumen davon, von Ihrem Lieblingsvampiren Eduard Cullen gebissen zu werden. Jedoch hat das heutige Bild von Vampiren nichts im geringsten mit den alten Sagen und Legenden zu tun. Damals war ein Vampir eine bösartige und Blutgierige Kreatur und stand nicht in Verbindung mit irgendwelchen romantischen Liebesgeschichten.

Die Geschichte von Wesen, die sich vom menschlichen Blut ernähren ist genau so alt wie die Menschheit an sich. Vor allem in der slawischen Kultur sind zahlreiche Mythen über diese Blutsauger zu finden. Schon lange bevor Bram Stoker sein berühmtes Werk „Dracula“ schrieb, fürchteten sich die Menschen in Ost-Europa vor Vampiren. Es existieren sogar Berichte über Personen, die von gigantischen Fledermäusen gebissen worden sind und nach ihrem Tode in einem Grab aufwachten. Das ist nicht verwunderlich, denn damals verfügten die Menschen noch nicht über die medizinischen Möglichkeiten, so dass man sobald man nicht mehr atmete, schon für tot erklärt wurde. Zudem wurden diese „Toten“ so schnell wie möglich beerdigt aus Angst vor möglichen Krankheiten. Und mehr als nur einmal wurden die Todesopfer nach den Vorfällen gesehen…
Früher gab es wirklich Vampirjäger, die Gräber von vermutlichen Vampiren öffneten. Sehr oft fanden Sie Laichen voller frischem Blut vor, deren Haare und Nägel mysteriöser Weise weiter wuchsen. Dieses wurde als klarer Beweis gesehen, dass es sich um einen Vampiren handelt. Aus diesem Grund wurden den „Toten“ ein Holzpfahl ins Herz geschlagen, wobei manchmal das Blut verbrannte. Die Begründung für diesen ganzen verwirrten Vampirglauben ist einfach: die Personen, die lebendig begraben wurden, versuchten so schnell wie möglich aus dem Grab zu kommen. Jedoch gelang es vielen nicht, die dann letztendlich wirklich starben. Diejenigen jedoch, die es schafften, sich selber wieder auszugraben, wurden kurze Zeit später vom Vampirjäger getötet.
In Serbien, beispielsweise, entstand eine wirkliche Massenhysterie nach dem Tode von einem Mann namens Arnold Paole. Dieser behauptete während seiner Reise durch den Kosovo von einem Vampiren gebissen worden zu sein. Danach aß er Erde eines Vampirgrabes, um sich vor weiteren Attacken zu schützen. Nach seinem Tode (er stürzte von einem Heuwagen und brach sich das Genick) starben merkwürdigerweise Dorfeinwohner auf einer verdächtigen Art und Weise. Bei so vielen Todesfällen wurde folglich das Grab von Paole geöffnet und ihm ein Holzpfahl in das Herz gestochen. Danach wurde sein Körper verbrannt.
Natürlich sollte man noch die berühmte Geschichte über die ungarische Gräfin Elizabeth Bathory erwähnen, die auch als die „Blutgräfin“ bezeichnet wurde, da sie die größte Serienmörderin der Geschichte war. Sie lebte im 16.Jahrhundert und tötete aus Vergnügen vermutlich über 500 junge Frauen, um sich im Blut ihrer Opfer zu baden. Die Gräfin glaubte, dass sie dadurch für immer ihre Schönheit und Jugend bewahren könne.
Glauben Sie an Vampire? Zweifellos befinden sich ihre Ursprünge in der slawischen Kultur. Reisen Sie nach Ungarn und vielleicht finden Sie sogar die Antworten nach denen Sie suchen. Mieten Sie sich die geheimnisvollsten Appartments in Budapest und vergessen Sie das Kreuz und den Knoblauch nicht.






